Helsinki: Meeting a friend
Part I der skandinavischen Haupstadtwoche: Helsinki, Hauptstadt Finnlands.
Bislang war Helsinki immer ein Reiseziel der Marke: “Ach heute nicht. Machen wir ein andernmal. Ist ja noch Zeit!” Und naja, jetzt ist Mitte November und ich war immer noch da. Also der perfekte Zeitpunkt einen Lübecker Freund, der sich zur Zeit in Linköping aufhält, bei seinem Zwischenstopp in Helsinki auf der Reise nach Russland zu treffen – 4 verschiedene Länder in einem Satz, Europa ist wirklich nicht mehr gross ;).
Dienstag Mittag gings dann also zum Bahnhof und Richtung Helsinki. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie war ich doch überrascht hier bei den sonst so pünktlichen Finnen ebenfalls Verspätungen vorzufinden. Ganze 18min sogar! Aber egal, in Deutschland sieht es da ja augenblicklich schlimmer aus. Aus dem Zugfenster heraus konnte ich dann beobachten wie die Landschaft draußen immer weißer wurde um kurz vor Helsinki auch in den zugehörigen Schneefall überzugehen. Dementsprechend weiß war dann auch die Stadt.
Den Treffpunkt konnte ich dann auch ohne große Probleme pünktlich finden und staunte nicht schlecht in was für einem noblen Hotel die schwedische Reisegruppe untergebracht war. Bei eisigen Temperaturen, geschätzte -2°, gefühlte -6° machten wir uns dann zu fünft auf den Weg die Stadt ein bisschen zu erkunden. Die anderen hatten einen kleinen Informationsvorsprung, da sie noch Minuten vorher eine 1 1/2-stündige Busrundfahrt durch Helsinki mitgemacht haben. Das erste Ziel war aber dennoch das wohl bekannteste Wahrzeichen Helsinkis, der Dom.
Vom Dom aus ging es dann Richtung Hafen, wo man nach kleiner Verirrung eine sehr sehr nette Markthalle (rechts auf dem Bild unten) aufgefunden hat, in der sich manche sicher noch heute aufhalten würden, um dort jede Köstlichkeit zu probieren. Vor allem der Fisch, und im besonderen ein Lachsbrötchen, war bei unserer kleinen Reisgruppe besonders beliebt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, gingen gleich 5 davon über die Ladentheke.

Beim anschließenden Kaffee konnte ich dann feststellen das das ERASMUS-Leben sich in Linköping nicht besonders von dem in Tampere unterscheidet. Freizeit- (Juo pois… :P), aber auch Uni-mäßig (“Wieviele Credits wollten wir nochmal mit nach Hause nehmen?” *g*).
Auf dem Weg zurück zum Bahnhof bei Schneefall und schön illuminierten Schaufenstern noch das erste Weihnachtsfeeling mitgenommen bevor es dann wieder gen Tampere zurück ging, wo ja noch ein Essay mit Deadline Freitag und eine Reise nach Stockholm mit Abfahrt Donnerstag auf mich warteten. Alles in allem ein sehr netter Tagesausflug.
