indecision 2008: six days

Nach sechs Wochen Pause wird es auch in den USA wieder interessant: Nächsten Dienstag wird endlich wieder gewählt! In Pennsylvania! Den Umfragen zu Folge ist es zwar überhaupt nicht spannend, denn Hillary Clinton hält hier einen Vorsprung zwischen 10 und 20 Prozentpunkten.

Interessant wird es aber dadurch, dass Obama nur durch einen Zusammenbruch seines Wahlkampfs die demokratische Nominierung noch verspielen kann. Und das versucht Clinton nun gnadenlos zu forcieren, denn Obama hat ihr am Wochenende die Chance dazu gegeben. Er hatte nämlich am Wochenende die Wähler in Pennsylvania als “bitter”/”verbittert” bezeichnet:

It’s not surprising that they get bitter, they cling to guns or religion or antipathy to people who aren’t like them or anti-immigrant sentiment or anti-trade sentiment.

Darauf ist Clinton in ihrer Verzweiflung natürlich sofort eingegangen und im Moment muss man sich schon etwas fragen ob sie überhaupt noch eine demokratische Bewerberin ist. Im Moment spielt sie sehr stark nach Karl Rove’s “Playbook”: Religiös, Waffen liebend, Darstellung des Gegners als “Elite”.

Das aber nur als Aufhänger und Einleitung. Detaillierter gibt es das hier und die ganze Sinnlosigkeit dieser Debatte hat Jon Stewart (wer sonst?) noch mal wunderbar zusammengefasst:

posted on 16. April 2008 in indecision 2008 Kein Kommentar
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