old and boring

Ohje, ich glaub ich bin alt! 2 Nächte schlecht geschlafen (Dank an die Nachbarn!) und schon krieg ich nichts vernünftiges mehr auf die Beine und schlafwandle mich durch die Gegend.

Aber zu meinem Verwundern bietet das Fernsehen heute für so einen faulen Tag richtig gutes Programm. Seit 14 Uhr läuft im Hintergrund die Biathlon-WM, anschließend werd ich mir tatsächlich doch mal ein UEFA-Cup-Spiel der Bayern angucken und danach gibt es dann ebenfalls auf ProSieben seichte Unterhaltung in Form des Bundesvision Song Contest. Nachdem mich Stefan Raab mit Schlag den Raab schon sehr überrascht hat, bin ich gespannt was diese, ebenfalls gelobte, Show zu bieten hat.

posted on 14. Februar 2008 in just saying, television Kein Kommentar

awkward

Sollte sich jemand noch nicht unwohl gefühlt haben heute, kann er sich gerne Mitt Romney beim Wahlkampf in Florida angucken:

Auch sehr schön die Frage von Jon Stewart (“On a scale from one to incredible stupid, how incredible stupid ist it…”) in einem interessanten Interview zu möglichen Problemen (ja, die gibt es!) der Demokraten bei der richtigen Wahl im November:

Und wenn wir schon bei Jon Stewart sind. Hier zwei Videos die zeigen welche Klasse dieser Mann hat und wie sehr so jemand in Deutschland erwünscht wäre.

Jon Stewart bei Crossfire (“It’s not so much that it’s bad, as it’s hurting America”):

Jon Stewart im Interview mit dem konservativen Chris Matthews:

Und für alle die jetzt mehr wollen: Die komplette The Daily Show gibt es täglich unter: www.thedailyshow.com

P.S. Das ist keine Werbung, ich find Jon Stewart einfach nur genial ;)

posted on 30. Januar 2008 in indecision 2008, politics, television Kein Kommentar

on strike

Mal nicht die Lokführer, sondern viel interessanter: Die Drehbuchautoren in den USA. Da mein Feedreader mit Artikeln zu diesem Thema ziemlich überquillt sehe ich mich irgendwo gezwungen hier auch etwas dazu zu schreiben.

Also, worum geht´s? Wie eigentlich immer: Geld! Aus irgendeinem mir nicht verständlichen Grund, weigern sich die Produzenten die Autoren angemessen an DVD- und Internetverkäufen zu beteiligen. Wenn ihre Arbeit im Fernsehen ausgestrahlt wird, bekommen die Autoren Geld, wenn es im Internet gezeigt wird, bekommen sie nichts/fast nichts. Irgendwie merkwürdig! Findet auch Bob Harris. Aber zu sehr will ich jetzt nicht ins Detail gehen, denn im Sablog ist das alles eh schon sehr gut erklärt.

Aber neben der unterschiedlichen Bezahlung für unterschiedliche Medien ist ebenso merkwürdig, das die Produzenten/Studios/Networks sich auf diesen Streik einlassen. Marc Andreessen hat das sehr schon beschrieben: Die Zuschauerzahlen gehen immer weiter zurück, dank TiVo und co. wird das Fernsehen immer mehr zu unterschiedlichen Zeiten ohne (!) Werbung konsumiert, im Internet stehen im Prinzip alle Sendungen ohne Werbung wenige Stunden nach Austrahlung zum Download bereit und von allen anderen Unterhaltungsmedien (Buch (*schock*), DVD´s, Videospiele, etc.)  ganz zu schweigen. Und dann ist man bereit evtl. monatelang(?) auf neuen hochwertigen (Reality-Shows zählen nicht dazu) Inhalt zu verzichten? Ich weiß ja nicht. Aber man sieht an der Musikindustrie ja, das die Großkonzerne wohl eher nicht lernfähig sind.

Mich persönlich wird der Streik vermutlich nur aus einem Grund stören. Natürlich ist es schade ab Dezember auf How I Met Your Mother, My Name is Earl und die beiden Neulinge in meinem wöchentlichen Programm Pushing Daisies (ganz ganz groß) und Chuck zu verzichten, aber nunja… Noch gibt es viele ungesehene Serien! Was aber gar nicht geht ist, das Scrubs (!!!) möglicherweise kein richtiges Ende erhält. Laut latimes.com sind bislang nur 12 der finalen 18 Folgen abgedreht und bei dem derzeitigen Stand der Verhandlungen sieht es nicht so aus, als das der Streik innerhalb der nächsten Wochen beendet sein wird. Und das im Januar oder Februar nochmal die Produktion für Scrubs aufgeommen wird, bezweifle ich doch sehr stark :(

posted on 7. November 2007 in television Kein Kommentar

reality-tv

Nach 62 Folgen The Sopranos bringt dieses Interview nichts wirklich neues. Sowieso kann man sich die ganze Geschichte dank Tony und Co, ziemlich lebhaft vorstellen.

posted on 16. August 2007 in television Kein Kommentar

there ain´t no tony anymore?

Erstmal: The Sopranos ist wirklich eine der besten TV-Serien aller Zeiten. Und: Spoilers ahead!

Warum sie eine der besten TV-Serien ist kann ich eigentlich noch nicht genau sagen, denn ich habe wie bei meinem Six Feet Under-Sprint (ca. 4 Wochenenden für 63 Folgen) wieder den Fehler gemacht und die 85 Folgen in einem zu kurzem Zeitraum geschaut (ca. 7 Wochen). Da fehlt natürlich irgendwo das Verarbeiten einer Folge: weitere eigene Gedanken machen, nicht so offensichtliche Szenen entschlüsseln und Gedanken bzw. Erwartungen zu kommenden Folgen machen. Stattdessen ging es süchtig mit der nächsten Folge weiter (damn you DVD und Internet). Für The Wire nehme ich mir aber fest vor, mir mehr Zeit zu lassen.

Aber über das Ende muss man natürlich sprechen. Man wird sehen was sich als Erinnerung an die Serie mehr durchsetzen wird, die Qualität oder der 10-Sekunden “Black Out” vor den End-Credits. Weil ganz ehrlich, hätte ich die Serie die ganzen 8 Jahre (inkl. 21-monatigem Hiatus) mit Herzblut verfolgt, hätte ich David Chase wohl wirklich gerne gelyncht. Ich meine, wenn man sich die Reaktionen in den Blogs, Foren und Zeitungen anschaut und auch das der Webserver von HBO in die Knie gegangen ist, weil anscheinend alle dachten, das dies eine Störung sei, zeigt ja das hier etwas nicht erwartungskonform abgelaufen ist. Auch ich bin nochmal hochgeschreckt, weil mich diese Abruptheit, dieses so plötzliche Ende doch überrascht hatte, obwohl ich durch die lebhafte Diskussion im Netz und dementsprechen auch in meinem FeedReader etwas gespoilert war.

Allerdings, und das ist es was ich an diesem Ende so genial finde, nach ein paar Stunden nachdenken und nachlesen verfliegt der Ärger und man sieht ein wie großartig und vielschichtig dieses Ende ist. Zum einen weil es überhaupt eine Diskussion hervorbringt die weit über das übliche Gerede von gutem oder schlechtem Ende hinausgeht und zum anderen weil es sich sehr gut in die Andersartigkeit von The Sopranos hineinfügt [Stichwort: Paulie kommt in Gefängnis (zwischen Season 3 und 4), Bobby und Janice heiraten (Season 4 und 5), der Russe aus "Pine Barrens" (03x11) taucht nie mehr auf]. Und natürlich es auch nicht so das bei diesem Ende nichts aufgearbeitet wird, denn es findet irgendwie alles seinen Abschluss, mehr aber bei Alan Sepinwall.

Die eigentlich alles entscheidene Frage, die auch die ganze Empörung verständlicherweise auslöst, wird allerdings nicht geklärt, sondern eher provoziert. Ob Tony weiterhin der Boss in New Jersey ist oder wirklich tot, da bin ich mir noch nicht ganz sicher, vor allem weil ich es ihm nicht wünschen würde. Ich tendiere aber, unter anderem dank diesem großartigen Artikel von Bob Harris, zu einem frühzeitigen Ableben von Anthony Soprano.

Eine kurze Bemerkung zu den ganzen Theorien da draußen: Eine beliebter Punkt der immer wieder gerne herangezogen wird, ist die Musik (Journey – Don’t Stop believing). Die Vertreter der “Tony ist tot”-Fraktion nehmen es als Zeichen das das letzte Wort des Songs vor dem Ende “stop” ist. Allerdings wird das “stop” zu “don´t stop” verneint. Könnte also für ein Weiterleben von Toy sprechen. Dies mal als Beispiel für die Vielschichtigkeit des Finales.

posted on 26. Juli 2007 in television Kein Kommentar

last week in popculture

So, irgendwie nicht dazu gekommen letzte Woche etwas zu bloggen, also heute mal alles in einem Abwasch:

So wie letzte Woche angekündigt gab es diese Woche einiges zu sehen und zu hören und meine Meinung dazu möchte ich nicht vorenthalten. Begonnen hat die Popwoche am Mittwoch mit der Fluch der Karibik-Filmnacht. Und was soll man sagen? Sehr anstrengende Veranstaltung. Zu allerserst aber die Frage nach dem Sinn von OnlineTickets, wenn sie am Kino erstmal mit einer mehrseitigen Papier(!)-liste abgeglichen werden müssen. Und zu einer doch etwas überraschenden Feststellung kam ich ebenfalls noch vor Vorstellungsbeginn: Johnny Depp ist der absolute Frauenheld! Gefühlte 95% Frauen im Kino, hatte ich bei 8 Stunden Kino am Stück eher nicht erwartet ;). Zu den Filmen selber: Fluch der Karibik = Matrix. Der erste Teil ist und bleibt absolut grandios (Stimmung, Story, Tempo, Musik, Darsteller (Johnny!!)) und gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Der zweite Teil hat zwar beim zweiten Ansehenetwas besser abgeschnitten, aberist dennoch weiterhin überladen (Wer will denn immer nur diese CGI-Monster sehen?). Der dritte Teil geht aber einfach gar nicht. Über weite Strecken einfach sinnlos: Überflüssige Charaktere (Jack Sparrow´s Vater), überflüssiges Gut-Böse-Gewechsel, Jack Sparrow in der Wüste, zu lang!!! Und auch dank des mangelenden Sauerstoffs und Klimanlage im Kino war der dritte Teil nicht wirklich erheiternd und zufriedenstellend. Bin doch enttäuscht nachts um 2 nach Hause gegangen.

Schön dann auch das mich der Sauerstoffentzug (Damn you, Cinestar Lübeck) den ganzen Donnerstag ausser Gefecht setzte. Aber man hatte ja noch je 2 Folgen Veronica Mars und Lost.

Das Serienfinale von Veronica Mars konnte überzeugen (Lilly! Duncan!), aber irgendwie war das Ende zwar schön (absolut perfekt passender Song), aber es fehlte doch der Serien-abschließende Touch. Da hat Rob Thomas wohl darauf spekuliert nochmal erneuert zu werden. Schade und Good-Bye Vroni!

Zu Lost wollte ich eigentlich etwas mehr schreiben, aber beim Überlegen auf welche  Aspekte des Finales ich eingehen will, sind mir schon wieder so viele Dinge durch den Kopf gegangen wie und warum das alles zusammen passen könnte bzw. warum eben nicht, das ich, um nicht Stunden zu schreiben, einfach gar nichts schreiben werde. 9 Monate Pause sind ja wohl genug, da wird sich der eine oder andere Tag schon noch opfern lassen.

Und zum Abschluss der Woche kam dann ja auch noch das neue Wir sind Helden Album auf den Markt und ich muss wirklich sagen: Super. Gefällt mir gut! Soundso mein Lieblingstitel zur Zeit!

posted on 27. Mai 2007 in film, music, television Kein Kommentar

next week in popculture

Welch eine vollgepackte Woche liegt vor uns.

Zum einen im Fernsehen: Die letzten beiden Folgen Veronica Mars am Dienstag abend. Allerdings sollen die Folgen nicht als Serienfinale konzipiert sein, so dass es ein runden Abschluss wie bei den Gilmore Girls wohl nicht geben wird. Sehr, sehr schade denn die Serie hätte etwas ganz besonderes zum Abschluss verdient.

Am Mittwoch folgt dann das absolute TV-Highlight der Woche: Staffelfinale von Lost. Die letzte Folge hat ja ordentlich Spannung für das Finale erzeugt. Showdown zwischen unseren Losties und den “Others”, eine mögliche Rettung, Charlie und die Frauen im “Looking Glass” und natürlich der in unzähligen Artikeln und Interviews angekündgte “Game Changer”. Und da Carlton Cuse und Damon Lindeloff zum Ende hin bislang immer überzeugt haben, erwarte ich auch nicht enttäuscht zu werden.

Vor dem Lost-Finale steht aber noch ein Kino-Highlight an: Der dritte Teil von Fluch der Karibik. Zum ersten Mal seit langem werde ich mir mal wieder eine Filmnacht gönnen. Den ersten Teil fand ich so großartig, den muss ich unbedingt nochmal im Kino sehen und den zweiten sollte man sich sowieso nochmal vorher angucken. Und nach dem absolut grandiosen Trailer für Fluch der Karibik 3 ist der dritte Teil natürlich auch Pflicht. Also warum nicht alle 3 zusammen?

Und den krönenden Abschluss dieser Woche bildet dann die Veröffentlichung des neuen Wir sind Helden – Albums “Soundso”. Die erste Single daraus “Endlich ein Grund zur Panik” hat mir sehr gut gefallen, musikalisch etwas unkonventionell und textlich mit Blick auf G8-Terror-”Befürchtungen” absolut zu dieser Zeit passend.

posted on 18. Mai 2007 in film, music, television 1 Kommentar

worst case avoided

puuh noch mal Glück gehabt. Von den befürchteten Ausfällen in der nächsten US-TV Season ist nur Veronica Mars eingetreten (und das noch nicht mal sicher: Entscheidung wohl erst bis 15. Juni).

Sowohl Scrubs als auch How I met your Mother finden sich im Programm (NBC,CBS) der nächsten Season wieder.

Also bleibt es heute bei meinem Farewell-TV-Abend nur beim Abschied von King of Queens und Gilmore Girls.

posted on 16. Mai 2007 in television

all about the music

Irgendwie lustig: Früher waren beim Eurovision Song Contest die Musikbeiträge immer ein ungeliebtes Anhängsel an die skurile und interessante Punktevergabe.

Heute ist das eher umgekehrt. Dank der etwas anderen Beiträge aus Frankreich und besonders der Ukraine zieht der Grand Prix seine “Faszination” wieder aus der Musik, während die Punktevergabe allerorts als skandalös und überarbeitungswürdig bezeichnet wird.

posted on 13. Mai 2007 in music, television Kein Kommentar

nothing left to watch

Hmm, gerade bemerkt das es eine sehr dünne TV-Season 2007/08 für mich werden könnte.

Nächste Woche laufen die definitiv letzten Folgen bzw. die letzte Folge von The King of Queens und den Gilmore Girls.

Dazu kommen noch diverse andere Serien die sich im Moment “on the bubble” befinden:

How I met your Mother hat überraschenderweise noch keinen festen Platz im CBS-Programm in der nächsten Season. Und es wäre ein Skandal sollte das nicht geschehen!

Bei Scrubs ist zur Zeit ebenfalls noch nichts entschieden (trotz Vertragsverlängerung von Zach Braff). Allerdings gibt es Gerüchte das ABC Scrubs im Falle einer Absetzung übernehmen will

Für Veronica Mars stehen die Chancen auf eine Velängerung zwar etwas besser als noch vor 2 Wochen, aber wirklich hoffnungsvoll bin ich da nicht.

Dazu kommt das die zur Zeit grauenvolle Qualität von Desperate Housewives bei mir noch keine Vorfreude auslösen konnte und ich ernsthaft überlege, ob es sich noch lohnt die Serie(Soap) weiter zu verfolgen.

Lost hingegen kommt definitiv wieder (sogar noch bis 2010), allerdings nicht vor Februar 2008.

Da bleiben im Moment eigentlich nur noch My Name is Earl und der Dauerbrenner The Simpsons.

Allerdings habe ich bislang weder einen Blick auf die Piloten für nächste Season geworfen noch die Hitserien dieser Season (Heroes, 30 Rock) gesehen. Mal sehen was die nächste Woche (Upfronts) bringt.

posted on 10. Mai 2007 in television 1 Kommentar

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