Viel kann ich dazu nicht sagen, da mich Google anscheinend nicht mag. Habe 3 Einladungen, aber reinlassen will man mich trotzdem nicht. Bin aber dennoch sehr gespannt, vor allem weil mich eine Sache in der Berichterstattung sehr gewundert hat und die ich gerne überprüfen wurde.
Kristian Köhntopp reißt es zumindest an:
Zum Beispiel definiert G+ Beziehungen unidirektional wie Twitter und nicht symmetrisch wie Facebook.
Andererseits hat G+ viele der Einschränkungen und Kaputtheiten des User Interfaces von Twitter nicht – es ist ganz klar das Twitter an Stelle des Twitters. Und so kommt es, daß ich seit G+ kaum noch das Bedürfnis verspüre Twitter zu benutzen.
Auf mich macht Google+ derzeit eher den Eindruck eines Twitter-Killers als eines Facebook-Killers. Durch die Antisymmetrie der Beziehungen ist Google+ wie auch Twitter ein Broadcast-Medium. Man schafft Reichweite ohne die Kosten einer nicht-repräsentativen Freundesliste (sofern es das bei Facebook gibt), jedoch zu Lasten der privaten Kommunikation.
Ab einer bestimmten Anzahl Follower möchte man vll. nicht mehr einen Rundruf an seine Freunde senden, dass man nun unter einer anderen Telefonnummer zu erreichen ist oder für zwei Wochen in den Urlaub fährt. Stattdessen weicht man hier eher zu Facebook aus (wenn überhaupt). Google+ scheint dies durch “Circles” in einem Dienst zu vereinigen: Einerseits die Möglichkeit des Broadcasts an alle, dass man einen interessanten Artikel gelesen hat, andererseits die Möglichkeit des “dedizierten Broadcast” an eine bestimmte Zielgruppe.
Dazu kommt, dass Twitter selbst Probleme mit seinem Dienst hat.
Nico Lumma:
Der Lack ist ab. Alles, was Twitter macht, geht zu Lasten des Ökosystems. Ich sehe keine neuen, genuinen Features, ich sehe keine Verbesserungen für die User, es kommt gar nichts. Und am Schlimmsten ist: Twitter ist immer noch volle Pulle Broadcast, man rotzt alles immer an alle raus. Aber niemand weiss, wer was wirklich liest, egal wieviele Follower man hat. Twitter sitzt auf einem Berg Daten, Twitter kennt das Realtime-Web, aber es lässt es brachliegen,