the end

In 7 Stunden gehts zum Busbahnhof, von dort zum Flughafen in Helsinki, von dort nach Berlin und dann nach Münster/Osnabrück. Was soll ich sagen? War ne schöne Zeit!!

Mehr folgt evtl. über die Weihnachtstage.

examination week

So! Die Uni hat sich für mich hier nun erledigt. Die letzten Vorlesungen sind besucht und in der letzten Woche die letzten Klausuren geschrieben. Eigentlich hab ich noch einen Entwurf für einen Artikel über die TUT allgemein, aber irgendwie krieg ich da nix vernünftiges hin, deshalb erstmal die (kurzen) Eindrücke der letzten Examination Week mit 4 Klausuren:

Jede Klausur ist für 3h veranschlagt, wobei ich bei allen 5 Klausren hier, nie länger als 90min gebraucht habe. Und ich war damit nicht(!) der schnellste.

Man darf den Saal erst nach 30min verlassen. Der Sinn erschließt sich mir nicht ganz, aber ich vermute, das man damit den zu spät kommenden (davon gibts erstaunlich viele) eine Chance geben will.

Die Klausur “Project Management” war die merkwürdigste die ich je in meinem Leben geschrieben habe. Fängt damit an das auf der Klausur steht, das man einen Taschenrechner benutzen darf, obwohl im ganzen Kurs nie(!) ein Taschenrechner zum Einsatz kam. Dann überfliege ich die Klausur und stelle fest, das sind ja nur 7(!) Multiple-Choice-Fragen, wobei 2 davon noch jeweils 3(!) freie Linien für die Beantwortung einer kurzen Frage angehängt haben Ich muss zugeben ich war etwas überrascht! Schön war dann auch das man einen Taschenrechner benutzen durfte, aber nirgendwo Erklärungen für die Multiple-Choice-Fragen standen, denn im Prinzip war mir etwas Argumentation so gut wie jede Antwort möglich. Aber war jetzt nur nach einer Antwort gesucht oder durfte man mehr ankreuzen? Merkwürdig, merkwürdig. Naja, ich hab mich für die “eine richtige Antwort pro Frage”-Variante entschieden. Mal sehen. Das gute an der Klausur war andererseits, das man sie nicht gerade als zeitintensiv bezeichnen konnte, denn beim Blick zur Uhr nach der 7. Frage stellte ich fest, das gerade mal 15min vergangen waren. Juhu! Problem war allerdings das man ja erst nach 30min gehen darf :(.

Ich hab mindestens den Kurs “Basic Course of Industrial Management” bestanden *hehe*

Die Party´s nach so einer Examination Week sind besonders heftig!

Helsinki: Meeting a friend

Part I der skandinavischen Haupstadtwoche: Helsinki, Hauptstadt Finnlands.

Bislang war Helsinki immer ein Reiseziel der Marke: “Ach heute nicht. Machen wir ein andernmal. Ist ja noch Zeit!” Und naja, jetzt ist Mitte November und ich war immer noch da. Also der perfekte Zeitpunkt einen Lübecker Freund, der sich zur Zeit in Linköping aufhält, bei seinem Zwischenstopp in Helsinki auf der Reise nach Russland zu treffen – 4 verschiedene Länder in einem Satz, Europa ist wirklich nicht mehr gross ;).

Dienstag Mittag gings dann also zum Bahnhof und Richtung Helsinki. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie war ich doch überrascht hier bei den sonst so pünktlichen Finnen ebenfalls Verspätungen vorzufinden. Ganze 18min sogar! Aber egal, in Deutschland sieht es da ja augenblicklich schlimmer aus. Aus dem Zugfenster heraus konnte ich dann beobachten wie die Landschaft draußen immer weißer wurde um kurz vor Helsinki auch in den zugehörigen Schneefall überzugehen. Dementsprechend weiß war dann auch die Stadt.

Den Treffpunkt konnte ich dann auch ohne große Probleme pünktlich finden und staunte nicht schlecht in was für einem noblen Hotel die schwedische Reisegruppe untergebracht war. Bei eisigen Temperaturen, geschätzte -2°, gefühlte -6° machten wir uns dann zu fünft auf den Weg die Stadt ein bisschen zu erkunden. Die anderen hatten einen kleinen Informationsvorsprung, da sie noch Minuten vorher eine 1 1/2-stündige Busrundfahrt durch Helsinki mitgemacht haben. Das erste Ziel war aber dennoch das wohl bekannteste Wahrzeichen Helsinkis, der Dom.

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Vom Dom aus ging es dann Richtung Hafen, wo man nach kleiner Verirrung eine sehr sehr nette Markthalle (rechts auf dem Bild unten) aufgefunden hat, in der sich manche sicher noch heute aufhalten würden, um dort jede Köstlichkeit zu probieren. Vor allem der Fisch, und im besonderen ein Lachsbrötchen, war bei unserer kleinen Reisgruppe besonders beliebt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, gingen gleich 5 davon über die Ladentheke.

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Beim anschließenden Kaffee konnte ich dann feststellen das das ERASMUS-Leben sich in Linköping nicht besonders von dem in Tampere unterscheidet. Freizeit- (Juo pois… :P), aber auch Uni-mäßig (“Wieviele Credits wollten wir nochmal mit nach Hause nehmen?” *g*).

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof bei Schneefall und schön illuminierten Schaufenstern noch das erste Weihnachtsfeeling mitgenommen bevor es dann wieder gen Tampere zurück ging, wo ja noch ein Essay mit Deadline Freitag und eine Reise nach Stockholm mit Abfahrt Donnerstag auf mich warteten. Alles in allem ein sehr netter Tagesausflug.

*brrr*

Zwar mit etwas Verspätung, aber so kann ich sicher sein:

Juhu, die ersten zweistelligen Minusgrade überlebt!!!!!

Waren aber auch sehr sehr lange Minuten an der Bushaltestelle Samstag Nacht ;). Der Schnee ist allerdings auch schon wieder weg. Zur Zeit pendeln sich die Temperaturen bei 0°C ein, nachdem am Wochenende tagsüber noch -5°C der Normalzustand war. Und das natürlich bei angenehmen Schnee-Regen-Gemisch. Soviel zur aktuellen Wetterlage!

via Baltica

Der Bericht der letzte Reise ist online. Gerade noch rechtzeitig vor der nächsten Tour :) Morgen früh um 8 gehts für 5 Nächte ins Baltikum. Drei Nächte Riga (Lettland) inkl. Kurzausflug nach Litauen und zwei Nächte Tartu (Estland). Vll. gibts hier zwischendurch ein Zwischenbericht. Ansonsten irgendwann nach Montag nächster Woche einen größeren Report.

lapland might be beautiful

Leider kann ich das nicht wirklich bestätigen, denn während ca. 90% der Zeit die wir draußen gewandert sind, herrschten Sichtverhältnisse von maximal 100m Sichtweite.

lappland29

Bericht nach dem Klick und wird evtl. nochmal überarbeitet.

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at world´s end

Naja nicht ganz, aber 200km nördlich des Nordpolarkreises werde ich mich bestimmt nicht im Mittelpunkt fühlen ;). Ja richtig, es geht nach Lappland. Gestern abend ne SMS bekommen, ob ich vll. mit nach Lappland kommen will und, naja, das kann man schlecht ablehnen. Weniger als 24h Vorbereitungszeit sind jetzt nicht gerade viel, aber das sollte einen nicht aufhalten. Ebenso die spärlichen Informationen über das Reiseziel. Irgenwo hier, irgendwie wandern (gerüchteweise (hihi) 55km) und in irgendwelchen Wanderhütten schlafen. Ich hoffe auf der Zugfahrt nach Rovaniemi heute nacht gibt es mehr Infos. Da ich mir in Lappland jetzt nicht unbedingt eine weit verbreitete Internetversorgung vorstellen kann und auch nicht will ;), wird es hier bis Dienstag morgen wieder etwas ruhiger zugehen, dann aber hoffentlich mit einer Menge Fotos.

autumn

Inerhalb der letzten 5 Tagen hat sich das Bild von Tampere sehr stark gewandelt. Der Herbst ist jetzt voll da. Und bevor in den nächsten 5 Tagen der Winter da ist, ein paar Impressionen vom schönsten Platz in Tampere. Nur 3,5 km von meiner Wohnung und regelmäßiges Ziel der Joggingtouren :D

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mehr Bilder nach dem Klick

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getting home

Eigentlich ist es noch ein Weilchen hin, aber damit ich keine Mondpreise bezahlen muss, hab ich gestern schon mal meinen Rückflug gebucht. Und dafür dann auch mal Alternativen zu RyanAir gecheckt. Der Vorteil von RyanAir (Abflug von Tampere, Preis) fällt speziell durch die 15kg-Freigepäck-Grenze nicht mehr so besonders ins Gewicht. Bei AirBerlin dann auch mal testweise Helsinki als Abflugsort angegeben und überaschenderweise den FMO (Flughafen Münster/Osnabrück) als Zielflughafen angezeigt bekommen :). Also auch noch schnell die Gepäckgrenzen gecheckt und siehe da: 20kg und jedes weitere Kilo kostet nur 5 statt 8 EUR. Jetzt noch ein günstiges Angebot und die (fast) perfekte und besonders abholfreundliche Reise wäre perfekt.

Mitte Dezember gibt es dann gar einen Flug für 54 EUR, mit An- und Abfahrt und Gepäck tut sich da im Vergleich zu RyanAir nicht viel und im Vergleich zu den Preisen der Kommilitonen, die bis zu 200EUR(!) zahlen wollen (verstehe wer will) unschlagbar günstig. Mit dem Gedanken an die letzte Italien-Reise, als ein AirBerlin-Flug innerhalb von 4 Stunden 30 EUR teurer wurde, also schnell zur Buchung, die merkwürdige Anzeige der Flugdaten dabei natürlich gnadenlos ignorierend. Nach verbindlicher(!) Buchung in der Buchungsbestätigung dann festgestellt das HEL – TXL und TXL – FMO Zwischenstopp in Berlin-Tegel bedeuten. Juhu!

Und jetzt seit Sonntag auf eine Antwort von AirBerlin wartend, das man sein Gepäck nicht innerhalb der einen Stunde Aufenthalt abholen und neu einchecken muss.

getting to know tampere

Nachdem man das Nachtleben in der 10km entfernten Tampere-Innenstadt schon ziemlich gut kennengelernt hat, ist dann der Besuch aus Deutschland dafür da, die Stadt auch bei Tageslicht etwas mehr zu erkunden als die Haupteinkaufsstraße. Zum Beispiel ein Blick über Tampere vom Näkotorri aus.

Tampere

Blick über Tampere

Näsijärvi

Der Näsijärvi

Hervanta im Hintergrund

Die Hochäuser am Horizont bilden das Uni-Viertel

Keskustori

Keskustori in der Mitte (erkennbar am Schornstein)